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Die Gesellschaft für bedrohte Völker

Protestkundgebung der Mapuche während eines Verfahrens am Gericht von Victoria, Chile. Foto: Massimo Falqui Massidda.

Tibeter, Osttimoresen, Adivasi, Kurden und assyrische Christen, Südsudanesen, Yanomami, Navajo, Bosnier, Kosova-Albaner, Sahraui, Sinti und Roma – die Liste der bedrohten Minderheiten, für die sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einsetzt, ließe sich noch lang fortsetzen. Die GfbV gibt den Opfern von Menschenrechts­verletzungen eine Stimme. Gemeinsam mit den Betroffenen treten wir für die Rechte verfolgter oder bedrohter ethnischer, sprachlicher oder religiöser Minderheiten, Völker ohne Staat und Ureinwohner­gemeinschaften ein. Ungeachtet politischer und ideologischer Grenzen machen wir Verbrechen bekannt und klagen die Verantwortlichen für Völker­mord, Vertreibung, Unter­drückung, Verfolgung und Diskriminierung an. Wir ergreifen Partei für die Opfer von Willkür und Gewalt. Mit unserem Beraterstatus bei den Vereinten Nationen haben wir auf internationalen Konferenzen Rederecht. So können wir Minderheiten­sprechern Zutritt zu Gremien der Welt­organisation verschaffen. Unsere Organisation arbeitet international: Die GfbV ist in Deutschland, Italien (Südtirol), der Schweiz, Österreich und Bosnien-Herzegowina vertreten.

So machen wir Menschen­rechte zum Thema

Die GfbV informiert die Öffentlichkeit über Menschen­rechts­verletzungen und übt so Druck auf die politisch Verantwortlichen aus. Auch durch direkte Interventionen bei Regierungen und Parlamenten wird versucht, die Politik an ihren Schaltstellen zu beeinflussen. Mit unserer Zeitschrift pogrom, Menschen­rechts­reporten und verschiedenen Publikationen, über die Medien und öffentliche Veranstaltungen klären wir über die Hintergründe von Menschen­rechts­verletzungen auf. Wir organisieren Kundgebungen, Demonstrationen, Mahnwachen, internationale Konferenzen oder erregen mit spektakulären Menschen­rechts­aktionen Aufmerksamkeit.

Unsere Arbeits­schwerpunkte

– Bildungsarbeit und kultureller Austausch: in Vorträgen, Seminaren, Buch­vorstellungen und Tagungen bringen wir der Öffentlichkeit die Anliegen bedrohter Minderheiten nahe. Mit Filmwochen, Konzerten und Ausstellungen fördern wir den Kultur­austausch.
– Solidaritäts­projekte: Mit Unterstützung der Südtiroler Landes­regierung und der Region Trentino-Südtirol leisten wir materielle Hilfe für Gemeinschaften und Organisationen, die bedrohten Völkern angehören.
– Menschenrechts­arbeit auf politischer Ebene: Durch Appelle, Presse­konferenzen, offene Briefe, Kundgebungen, Unterschriften­sammlungen und Solidaritäts­aktionen nehmen wir Einfluß auf politische Entscheidungs­träger.

GfbV Voices

Eine Website, die sich vor allem mit Podcasts und Nachrichten aus aller Welt befasst: www.gfbv-voices.org.

Mitarbeiter

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Wolfgang Mayr
Mauro di Vieste
Giovanni Giacopuzzi
Lion Glückert

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Mateo Taibon
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Stiefin Barbacêt
Peter Sader
Patrick Kofler
Fabio Mellaia
Karl Hinterwaldner
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Mitgliedsbeitrag 2026: EUR 30,00

Werden Sie aktiv

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GfbV Voices

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Die Gesellschaft für bedrohte Völker – Südtirol EO ist seit dem 3. Oktober 2022 im RUNTS (Einheitliches nationales Register des Dritten Sektors) unter der Registernummer 51733 eingetragen.
Der Verein ist im Landesverzeichnis der gemeinnützig tätigen Vereine mit Landesdekret 282/1.1 vom 17.11.2008 eingetragen.
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